Besuch in der Tierklinik mit Paloma, Mariella, Chico und Ashley und Sorgen um Philipp

Nun bleibt mir endlich ein wenig Zeit, um über den Klinik Besuch mit Paloma, Mariella, Chico und Ashley in Gießen zu berichten!

Morgens um 6.45 Uhr gings los, da wir bereits um 9.00 Uhr einen Termin hatten. Zum Glück begleitete mich meine Freundin Ina, denn alleine hätte ich es nicht geschafft... habe leider nur zwei Hände und dann noch Termine in verschiedenen Abteilungen, es war so schon stressig genug!

Eigentlich war geplant, da Ashley ja manchmal ganz schön doof zu ihren Artgenossen sein kann, Ashley in einer Box im Auto zu transportieren. Dies scheiterte, da unser Auto definitiv dafür zu klein ist! OK, also haben wir die Rückbank umgeklappt und Ashley in den Kofferraum gesetzt und den Rest auf die Rückbank und es hat wunderbar funktioniert.

Fast pünktlich kamen wir in Gießen an und da ALLE Hunde auf einmal aus dem Auto wollten, hatten wir alle Hände voll zu tun! Außerdem besitzen Frauen ja auch immer noch eine Handtasche und Palomas Gepäck (Decken, Mäntelchen und Futter) für die stationäre Aufnahme für eine Woche musste ja auch noch mit... ich glaube, wenn man uns gefilmt hätte, wäre bestimmt lustig geworden!

Erst mal mussten alle Hunde aufgenommen werden und zum wiegen. Dann warteten bereits drei Ärzte auf uns und dann ging alles Schlag auf Schlag.... Vorgeschichten erzählen, Untersuchungen, Röntgen, Ultraschall, Herzultraschall, Blutabnahme usw. Alle ließen es brav über sich ergehen nur unser Held in Strumpfhosen Chico wollte nicht so wirklich mit machen – Männer eben!!!

Paloma:
Herr Dr. Hildebrandt (Kardiologe) erwartete uns bereits und als erstes wurde nochmals eine Röntgenaufnahme und ein Herzultraschall gemacht und man konnte deutlich die Wurmablagerungen sehen. Da ich Paloma bereits seit Oktober 2014 mit Stronghold und 7 Wochen Antibiotikum vorbehandelt hatte, wurde besprochen, dass Paloma am darauf folgenden Tag ihre Immiticide Spritze bekommen kann. Ja sogar gelobt wurde ich, wie perfekt ich informiert wäre....hat mich auch genug Nerven und Zeit gekostet und ich bin dankbar, dass ich Freunde habe, die mir beratend zur Seite gestanden haben – Danke an Rene und Lisa!!! Dann hieß es schweren Herzens für eine Woche Abschied nehmen und Paloma wurde auf die Station gebracht!

Doch da ich Herrn Dr. Hildebrandt schon mal vor mir hatte, berichtete ich ihm noch von unserer Katze Philipp. Philipp ist seit ca. 3 Jahren an Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) erkrankt und wir sind bereits bei dem vierten Medikament angelangt aber es wirkt nicht und unser Philipp wird immer weniger und wir müssen eine andere Lösung finden, denn sonst bleibt leider nur noch das Einschläfern!
Herr Dr. Hildebrandt studierte die von mir mitgebrachten Unterlagen der Blutergebnisse und erklärte mir alles genau, was diese Erkrankung im Körper bewirkt. Im Anschluss bat er noch eine Kollegin dazu, die sich spezialisiert hat auf diese eigentlich nicht so seltene Erkrankung bei Katzen! Auch sie erklärte mir nochmals alles und es gibt nur noch eine Möglichkeit..... eine Radiojodtherapie - Ich bat um Bedenkzeit!

Zwischendurch raste ich immer wieder von einem in den anderen Raum, um nach den anderen zu schauen und den Ärzten zu berichten.

Mariella:
Mariella hat seit einiger Zeit unerklärliche Umfangsvermehrungen. Nach einer ausführlichen Untersuchung wurden alle 4 Knubbel punktiert und die Ausstriche in die Pathologie gebracht... auf die Ergebnisse warten wir noch! Wie auch zu Hause präsentierte sich Mariella ruhig und völlig entspannt.

Chico:
Auch Chico wurde eingehend untersucht und im Gegensatz zu Mariella war er nicht sehr angetan von der Untersuchung und die auch noch von einem Mann...oh weh! Na ja, in meinen Armen ging das dann auch problemlos und auch seine Umfangsvermehrung wurde punktiert und in die Pathologie gebracht. Auch hier warte ich noch auf ein hoffentlich gutes Ergebnis!

Dann hieß es Leinen sortieren, Taschen unter den Arm klemmen und ALLE zusammen umziehen in ein anderes Gebäude, die Chirurgie! Einmal quer über das gesamte Unigelände, dass nicht gerade klein ist... spannend und sicherlich wieder lustig zum anschauen - Leinen gewurschtel, Chico musste jeden Ast, Halm usw. anpinkeln, Ashley wurde nicht fertig mit schnuppern und Mariella stolperte kreuz und quer vor uns her...! Doch wir haben es ohne Unfälle bis in die Chirurgie geschafft, wo Ashley bereits erwartet wurde.... man hatte uns bereits gesucht?!

Ashley:
Alleine die Untersuchung von Ashley dauerte über eine Stunde und um alles hier zu berichten, dies würde den Rahmen sicherlich sprengen! Zahlreiche Bilder wurden von den Ärzten gemacht, denn so etwas hatten auch die erfahrenen Uni Ärzte noch nicht gesehen! Leider waren meine vorhandenen Röntgenbilder nicht wirklich gut und zu gebrauchen, also entschieden wir uns, Ashley nochmals zu röntgen wobei auf eine Vollnarkose erst einmal verzichtet wurde. Alle versuchten, so behutsam wie möglich, Ashleys Knochen in eine Richtung zu biegen um gescheite Röntgenaufnahmen zu bekommen. Alles lies sie brav und tapfer über sich ergehen. Dann hieß es erst einmal waaaarten auf die Diagnose...... und die ist alles andere als gut!

Ashleys X-Beine kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer absoluten Unterernährung im Welpenalter und in der gesamten Wachstumsphase. Auch muss Ashley mal einen Unfall gehabt haben, doch was das Schlimmste ist, in Ashleys rechtem Bein stecken mehrere Projektile von einem Kleinkalibergewehr!!! Die Projektile habe ihre Knochen völlig zertrümmert und die Kniescheibe oder das was davon übrig geblieben ist, ist überall da zu finden nur nicht wo sie hin gehört!!!
Mhhh.....wir alle sahen uns etwas ratlos an und wir wurden nochmals ins Wartezimmer gebeten. Nach endlos langem Warten wurden wir erneut aufgerufen und die Ärzte machten mir bereits jetzt schon kaum Hoffnung, dass man Ashley operieren könnte! Aber sie wollten alles noch mal dem Oberarzt und einem Kollegen (Speziallisten) aus Österreich in den kommenden Tagen besprechen. Wir verblieben so, dass sich der behandelnde Arzt die nächsten Tage per Telefon meldet.

Traurig über diese vorläufige Prognose machten wir uns auf den 2 stündigen Heimweg. Vieles ging in meinem Kopf rum.....Paloma – hoffentlich geht alles mit der Spitze gut, Ashley – was soll werden und nun auch noch die komplizierte und aufwendige Behandlung von Philipp....mein Schädel brummte!

Tägliche Telefonate über Palomas Zustand folgten und bereits am dritten Tag konnte sie die Intensivstation verlassen und zum Glück war alles ok und mittlerweile war sie der Liebling der Station!
Am Donnerstag dann der Anruf wegen Ashley. Hier fasse ich mich jetzt kurz....eine OP würde nicht ausreichen und aus verschiedenen Gründen wird von einer generellen OP abgeraten! Viel zu kompliziert sind ihre Verletzungen und die Prognose, dass Ashley durch eine OP besser laufen könnte ist nicht gewährleistet!
Ich bin sehr traurig über diese Nachricht. Wir werden versuchen, Ashley so lange wie möglich schmerzfrei zu halten und sollte dies nicht mehr funktionieren, würde noch eine Amputation beider Hinterbeine bleiben. Doch wenn man Ashley momentan sieht, wie glücklich sie ist, ja sogar spielt, wollen wir erst einmal nur nach vorne schauen!!!

Während ich hier schreibe, bringt Jupp gerade die Post mit und die Berichte von Mariella und Chico sind dabei. Schon beim öffnen hatte ich kein gutes Gefühl und dies sollte sich beim lesen bestätigen.... bei Mariella und Chico handelt es sich jeweils um bösartige Tumore ( Spindelzelltumor)! - Gleich morgen werde ich mit Herrn Dr. Mund Rücksprache halten!!!

Am Freitag 13.02.2015 durfte ich Paloma wieder abholen. Die Freude war auf beiden Seiten groß und eine Überraschung gab es auch noch.... Gabi kam extra nach Gießen gefahren um Paloma und mich, nach langer Zeit wieder zu sehen. Viele Leckerlis hatte sie dabei und Paloma wurde verwöhnt nach Strich und Faden!!!
Nun heißt es strikte Ruhe für Paloma und das ganze Spiel in 6 Wochen noch einmal!!!

Meine Entscheidung, Philipp behandeln zu lassen ist auch gefallen. Laut Aussage der Ärzte hat er sehr gute Chancen danach geheilt zu sein, seine Blutwerte sind topp. Er hat einen Termin zur stationären Aufnahme am 24.02.2015. Philipp wird diese Radiojodtherapie bekommen auch, wenn diese ca. 1400 Euro kostet und er für 14 Tage in der Klinik bleiben muss... WIR werden es schaffen!!!

Die bisherigen Behandlungskosten belaufen sich auf 1481,02 Euro. Hinzu kommt die Behandlung von Philipp in Höhe von ca. 1400 Euro, in 6 Wochen noch mal der gleiche Betrag für Paloma von 908,99 Euro und die eventuell anstehenden OP Kosten für Mariella und Chico!!!

Momentan bin ich etwas ratlos und mehr als traurig!
Wir würden uns sehr freuen, wenn der ein oder andere uns finanziell helfen würde, diese beachtliche Summe zu tragen! – DANKE!!!
Casa Animales Ibiza, Gerd, Danny, Claudia, Renee, Lisa-Marie

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